Pressemitteilung - DC 070 (2013)

Internationaler Tag gegen Homophobie und Transphobie

Straßburg, 16.05.2013 – Anlässlich des Internationalen Tags gegen Homophobie und Transphobie (IDAHO) hat Generalsekretär Jagland die Mitgliedsstaaten zur Bekämpfung der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung oder der geschlechtlichen Identität aufgefordert.

„Von der sexuellen Orientierung oder der geschlechtlichen Identität motivierte Hassverbrechen stellen eine Verletzung der grundlegenden Menschenrechte dar. In Europa muss das Recht auf freie Meinungsäußerung und friedlichen Zusammenschluss gewährleistet sein. In einigen Ländern fehlt es noch immer an Gesetzen, die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung oder der geschlechtlichen Identität ausdrücklich oder implizit verbieten. Diese Staaten ermutige ich, mit Unterstützung des Europarats weitere Bemühungen zu unternehmen, sodass Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender ihre Menschenrechte im vollen Umfang wahrnehmen können“, erklärte Generalsekretär Jagland.

* * *

Hintergrundinformationen

Der Europarat nimmt bei der Bekämpfung der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung oder der geschlechtlichen Identität eine führende Rolle ein, etwa durch sein aktuelles LGBT-Projekt. 2010 verabschiedete das Ministerkomitee eine Empfehlung an die Mitgliedsstaaten, die einen umfassenden Rahmen zur Identifizierung noch ausstehender Verbesserungen bietet. Das Ministerkomitee hat vor Kurzem untersucht, inwieweit diese Empfehlung in den Mitgliedsstaaten umgesetzt wird.

Kontakt: Daniel Höltgen, Sprecher, Mobiltelefon: +33 6 68 29 87 51


Direktion für Kommunikation des Europarates
Tel: +33 (0)3 88 41 25 60
Fax:+33 (0)3 88 41 39 11
pressunit@coe.int
www.coe.int

 



 Top