Pressemitteilung - DC 25(2013)

 

Team des Trinity College Dublin gewinnt Europäischen Moot Court Wettbewerb für Menschenrechte

Straßburg, 27.02.2013 – Studenten des Trinity College Dublin (Irland) haben den ersten Europäischen Moot Court Wettbewerb über die Europäische Konvention der Menschenrechte auf Englisch gewonnen. Sie setzten sich im Finale gegen das Team der Essex University (Vereinigtes Königreich) durch. Der Preis für das beste Plädoyer ging an Joanna Kisielinska von der Torun University (Polen), der Preis für die besten schriftlichen Beiträge an das Team des Trinity College Dublin.

Das Finale fand am 27. Februar im Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg statt. Vorsitzende der Jury aus hochrangigen Persönlichkeiten, darunter Richter des Gerichtshofs und Wissenschaftler, war Nina Vajic, ehemalige Richterin und Sektionspräsidentin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

Bei dem Wettbewerb wurde das Verfahren für Beschwerden beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte nachgespielt. Teams von 16 Universitäten aus 13 Ländern (Estland, Finnland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Irland, Polen, Rumänien, Serbien, Tschechische Republik, Türkei, Ukraine und Vereinigtes Königreich) verhandelten einen fiktiven Fall über die „Sterilisierung HIV-positiver schwangerer Frauen in Orosien“.

Durch den Wettbewerb sollen Jurastudenten, die später als Anwälte oder Richter tätig sind, praktische Erfahrung über die Europäische Menschenrechtskonvention und ihre Umsetzung sammeln.

Der Wettbewerb wird von der European Law Students Association (ELSA) mit Unterstützung des Europarates organisiert. ELSA ist eine unabhängige, nicht gewinnorientierte Organisation, in der 38 000 Studierende aus 300 Universitäten in 41 Ländern vertreten sind.

Mehrere Mitgliedsstaaten des Europarates haben diesen ersten Wettbewerb finanziell unterstützt, insbesondere Irland, Andorra und Polen.

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